„An der digitalen Buchführung führt kein Weg vorbei“

Digitale Buchführung

Ulf Salomons Steuerberater Jörg Eckstädt vertreibt „Unternehmen online“ seit Jahren.„Unser kleinstes Mandat bildet damit einen Jahresumsatz von unter 100 000 Euro ab, unser größtes rund 14 Millionen Euro.“

Neben der engen Zusammenarbeit mit dem Mandanten über die Lösung, erleichtert sich nach Eckstädts Worten auch die Betriebsprüfung. „Wir hatten gerade aktuell einen Fall, bei dem der Mandant in Berlin, der Wirtschaftsprüfer in Leipzig und wir hier in Braunschweig saßen. Das hat ganz reibungslos funktioniert“, sagt Eckstädt. Und das ohne tagelange Betriebsbesuche durch die Prüfer oder einen kleinen Umzug was die Akten angeht.

Außerdem könnten Unternehmer mit der Lösung ihre Buchhaltung viel transparenter machen, sagt der Fachmann. So könne man zum Beispiel dem Kaufbeleg über ein neues Fahrzeug für den Fuhrpark gleich ein Foto beilegen, „das zeigt, dass der Ausbau im Transporter von Anfang an drin war.“ Wenn der Prüfer dann zig Jahre später daran Zweifel hat, genüge ein Mausklick und der fotografische Beweis liege vor.

Wichtig sei eine saubere Implementierung der Software im Betrieb. „Der Unternehmer muss sich schon vorher darüber im Klaren sein, dass solch eine Lösung tief in die Prozesse im Betrieb eingreift“, stellt Eckstädt klar. „Außerdem muss der- oder diejenige, die im Betrieb mit der Lösung arbeitet, Lust dazu haben.“ Ist das sichergestellt, erkläre sich die Software von selbst. Aus Erfahrung weiß Eckstädt, dass sich der Anwender in rund einem halben Tag eingearbeitet hat.

Läuft Unternehmen online, profitiert der Unternehmer gleich mehrfach. „So hat er zum Beispiel die BWA spätestens am dritten des Monats auf dem Tisch.“ Auch könne er jederzeit seine offenen Posten im Blick behalten. „Und die gerade im Handwerk weit verbreitete ,Schattenbuchhaltung‘ habe dank der digitalen Buchführung ein Ende“, sagt Eckstädt. Die Kladde unter der Schreibtischauflage, die dokumentiert, was von welchen Kunden noch offen ist, sei mit der Lösung überflüssig. Darüber hinaus helfen Lösungen wie die von der Datev auch kleinen Betrieben zu mehr Flexibilität in der Buchhaltung.

Schließlich könne der Steuerberater die Buchhaltung nahtlos übernehmen, wenn bei einem Mandanten die für die Buchhaltung zuständige Frau in die Babypause geht, schildert Eckstädt. Alles in allem sei es also nicht die Frage, ob man auf die digitale Buchführung umstellt, sondern wann, resümiert der Fachmann.

Quelle:
Norddeutsches Handwerk vom 14.11.2013
Autor: Jörg Eckstädt

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