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Unternehmensnachfolge

Kompetente Nachfolgeberatung von DAS STEUERBÜRO

Unternehmensnachfolge – DAS STEUERBÜRO in Braunschweig

Im Focus der geordneten Unternehmensnachfolge steht das Finden interessengerechter Lösungen für den Übergang zwischen Unternehmensübergeber und Übernehmer. Unabhängig davon ob es sich um ein Management by out- oder in handelt, ob innerfamiliäre oder externe Regelungen getroffen werden, folgt sodann die steuerstrategisch intelligente Einbettung der Transaktion in den Gesamtprozess der Nachfolge im Rahmen der gesetzlichen Normierungen. Hier gilt es frühzeitig die Weichen zu stellen. Ein wichtiges Instrument hierbei ist das Unternehmertestament, die Schnittstelle zwischen der privatrechtlichen und gesellschaftsrechtlichen Nachfolgeregelung. Darüber hinaus sei an Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen gedacht.

 

Das Unternehmertestament

Als Schnittstelle zwischen privater Erbfolge und der unternehmerischen Nachfolge stellt das Unternehmertestament einen wichtigen Punkt im Rahmen der Gesamtvorsorge dar. Es gilt der Grundsatz: Gesellschaftsrecht „schlägt“ ziviles Erbrecht. Mithin sind ausgefeilte Nachfolgeregelungen im Rahmen von Gesellschaftsverträgen von höchster Bedeutung um die Handlungsfähigkeit bei Ausfall eines oder mehrerer Gesellschafter sicher zu stellen.

Das kluge Unternehmertestament modelliert diesen Grundsatz interessengerecht zwischen Mitgesellschaftern und Familienangehörigen des Erblassers bzw. im Wege der vorweggenommenen Erbfolge scheidender Unternehmer. Das Unternehmertestament dient sowohl dem erklärten Willen des Testaten als auch der Wahrung des Rechtsfriedens sowie der Bestandssicherung des Unternehmens.

Unternehmensverkauf – DAS STEUERBÜRO in Braunschweig

Ein Punkt zur Aufhellung an dieser Stelle

Gelangen gesetzliche Erben nicht zur Erbfolge, weil der Erblasser sie durch eine Verfügung von Todeswegen ausgeschlossen hat oder die Erben das Erbe wegen bestimmter Belastungen (z.B. im Rahmen der Testamentsvollstreckung) ausgeschlagen haben, können sie vom Erben den Pflichtteil verlangen. Der Pflichtteilsanspruch ist ein Geldanspruch. Der Höhe nach besteht er in der Hälfte des auf Verkehrswertbasis - und daher oft schwer – zu ermittelnden Wertes des gesetzlichen Erbteils des Pflichtteilsberechtigten. Der Pflichtteilsanspruch entsteht mit dem Erbfall und ist regelmäßig sofort zur Zahlung fällig. Der Anspruch richtet sich nicht unmittelbar an geerbtes Betriebsvermögen kann jedoch dennoch dessen Fortbestand gefährden. Die Schwächung der Eigenkapitalquote geerbten Unternehmensvermögens tritt ein, wenn der Nachfolger nicht über genügend privates Vermögen verfügt, um die Pflichtteilsansprüche daraus zu bedienen. Er wird geneigt sein durch Entnahmen aus dem Unternehmensvermögen oder durch Finanzierungen mittels Betriebsvermögens diese zu begleichen.

Ein Pflichtteilsverzichtsvertrag kann hier Abhilfe schaffen. Ein solcher muss vor dem Notar abgeschlossen werden. Der Pflichtteilsberechtigte wird den Verzicht jedoch nicht ohne Einforderung einer Gegenleistung zeichnen. Zu Lebzeiten ist jedoch der Erblasser in der Lage durch Bar- oder Sachwertabfindung seine Unternehmensnachfolge so zu gestalten wie es für den Fortbestand der Unternehmung am besten scheint.

Fazit:

  1. Gesetzliche Erbfolge ist für die Unternehmensnachfolge in aller Regel ungeeignet. Erforderlich ist deshalb ein Unternehmertestament.

  2. Das Unternehmertestament ist lediglich eine Ergänzung des Gesamtplans Unternehmensnachfolge, die auf jeden Fall zu Lebzeiten des Übertragenden eindeutig und sinnhaft geregelt sein sollte.

  3. Erforderlich ist die turnusmäßige Abstimmung zwischen Unternehmertestament und Gesellschaftsvertrag.

  4. Das Unternehmertestament sollte durch einen Ehevertrag ergänzt werden.

  5. Der Unternehmensnachfolger sollte mit einer umfassenden Vorsorgevollmacht versehen werden, damit das Unternehmen im „unvorhergesehenen Falle“ handlungsfähig bleibt.

  6. Beteiligte aus der Familie und dem Unternehmen sollten rechtzeitig – so früh wie möglich – in die Nachfolgeplanungen eingebunden werden.

  7. Neben der Errichtung einer letztwilligen Verfügung sollte der Erblasser einer, oder mehreren Personen eine Nachlassvollmacht erteilen. Das sorgt für sofortige Handlungsfähigkeit nach dem Tod des Erblassers. Soll sie bereits zu Lebzeiten des Erblassers über dessen Tod hinaus wirken, handelt es sich insofern um eine transmortale Vollmacht.

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